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©2018 TRIAS⎪GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

Psychosomatik

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.

Oscar Wilde

Geh Du voran, sagte die Seele zum Körper, denn auf mich hört er ja nicht.

In Ordnung sagte der Körper, ich werde krank werden, dann hat er Zeit für Dich.

"Psychosomatik bedeutet, dass Körper und Seele zwei untrennbar miteinander verbundene Aspekte des Menschen sind."

Die psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Zusammenhängen zwischen der Seele (Psyche) und dem Körper (Soma). Hierbei handelt es sich also um eine ganzheitliche Auffassung von Krankheit und Gesundheit in der Medizin.

Unser Wissen über diese Zusammenhänge existiert bereits sehr lange. Schon im Alten Testament erwähnt Salomon die Psychosomatik:

 

"Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein zerschlagener Geist vertrocknet das Gebein."

 

Trotz dieses alten Wissens, hat es in der europäischen Medizin erstaunlich lange gedauert, bis diese Zusammenhänge, also eine ganzheitliche Sicht von Erkrankungen dazu führte, dass erst 1992 das eigen­ständige Fach der Psychosomatik an den Universitäten etabliert und unterrichtet wurde.

 

Unser Körper, unser Geist und unsere Seele sind eine untrennbare Einheit. Sie beeinflussen sich gegen­seitig in vielfältiger Weise. Wenn unsere Seele leidet, leidet auch unser Körper. Haben wir körperliche Erkrankungen, so reagiert unsere Seele ebenfalls mit einem Gefühl des Unwohlseins. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden.

 

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man also körperliche Symptome und Beschwerden, die wesentlich durch psychische Belastungen, Faktoren oder Konflikte hervorgerufen werden.

So ist inzwischen wissenschaftlich gut untersucht und auch nachgewiesen, dass ein erhöhter Blutdruck entstehen kann, wenn wir über längere Zeit hinweg uns gestresst, angespannt und gehetzt fühlen, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, unseren Stress angemessen zu bewältigen.

 

Ähnlich gut und fundiert untersucht sind auch die Belastungen, die für den Körper entstehen, wenn wir an Ängsten, Depressionen, chronischer Überforderung leiden. So gilt eine depressive Erkrankung als ein genauso gefährlicher Risikofaktor für einen Herzinfarkt wie zum Beispiel eine Blutfetterhöhung oder ein erhöhter Blutdruck.

 

Als ein noch recht neues und hochinteressantes Forschungsgebiet gilt die Psycho-Neuro-Immunologie. Hier konnte nachgewiesen werden, dass chronische Anspannung, Ängste, chronischer Stress, anhal­tende Gefühle der Hilflosigkeit, der Wertlosigkeit oder der Einsamkeit nachweisbar zu einer spe­zi­fi­schen Schwächung unseres Immunsystems und damit unserer Abwehrkräfte führen. Dadurch kommt es zu einem deutlich erhöhten Risiko für bakterielle Infektionskrankheiten oder allergischen Über­reaktionen. Zusätzlich ist unser so geschwächtes Immunsystem deutlich schlechter in der Lage, Krebs­zellen zu vernichten. Aber auch Wunden und Verletzungen heilen schlechter.

 

Nun lassen sich psychosoziale Konflikte, Lebenskrisen aber auch schwierige Gefühle wie Angst, Trauer oder Ärger nicht vermeiden. Wir können aber unsere psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) hiergegen trainieren und stärken. So gelingt es uns deutlich schneller, wieder zu einer Balance und damit zum Gleichgewicht zwischen Körper und Seele zurückzufinden.

 

Was ist also zu tun? Auch wenn wir noch gesund sind, uns aber durch

chronischen Stress belastet fühlen, müssen wir unsere psychische

Widerstandsfähigkeit (Resilienz) bereits stärken. Dies gelingt zum

Beispiel sehr gut durch das Erlernen von Entspannungstechniken

oder Meditationen. Hierzu können Sie sich gerne unter meinen

Angeboten weiter informieren. Aber auch für jene, die bereits erkrankt

sind, ist die Stärkung der Resilienz sehr wichtig.

 

Oftmals jahrelang laufen Menschen mit Ihren unerklärbaren Symptomen

von Arzt zu Arzt.

Der seelische Druck, die Verzweiflung ist meist sehr hoch, da Sie keine

Erklärung für Ihre Beschwerden bekommen.

Sollte Ihr Hausarzt Ihnen mitteilen, dass er Ihre Beschwerden für psychosomatisch erachtet, es sich also um eine Verschiebung von psychosozialen Konflikten und Belastungen wie zum Beispiel chro­nische Überlastung im Beruf oder in der Familie handelt, schlage ich Ihnen zusätzlich zur Resilienz­stärkung eine Psycho­the­ra­pie zur Erkennung und Veränderung der Ursachen vor.

Hierüber informieren wir Sie gerne über Angebote in unserer Praxis.

"Volksweisheiten"

Ein Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht

William Shakespeare

Ich will das nicht mehr hören

Mir bleibt die Spucke weg

Das juckt mich doch  nicht...

Vor Angst in die Hose machen...

Das geht mir an die Nieren...

Da bleibt mir ja die Luft weg...

Ich hab so einen Hals...

Das kann ich nur schwer verdauen...

Das liegt mir schwer im Magen...

Ich hab so die Nase voll...

Mir kommt die Galle hoch...

Das kann ich nicht mehr sehen...

...zum aus der Haut fahren...

Das nehme ich mir zu Herzen...

Das geht mir unter die Haut...

Es ist zum Haare raufen...

Ich kann das nicht mehr (er)-tragen...

Ich hab so viel zu schultern...

Der hat keinen Biss mehr...

Euch werde ich was husten...

Laus über die Leber gelaufen...