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Die Craniosacrale Methode – achtsam, respektvoll, ganzheitlich

Die Craniosacrale Therapie ist eine körperorientierte, manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt. 


Diese Flüssigkeit nährt, bewegt und schützt unser Nervensystem – vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Da der Craniosacrale Rhythmus sich über das Bindegewebe im ganzen Körper ausbreitet, ist er überall tastbar. 

Craniosacral-Praktizierende erspüren die Qualität der rhythmischen Bewegungen und können sie unterstützen und harmonisieren. Daraufhin lösen sich Verspannungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen; das Immunsystem erfährt eine Stärkung und die Vitalfunktionen stabilisieren sich. 

Craniosacral-Praktizierende arbeiten ganzheitlich und mit größter Sorgfalt – auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Sie orientieren sich an der uns innewohnenden Gesundheit und an den Selbstheilungskräften, die wir mitbringen. Eine respektvolle sprachliche Begleitung der manuellen Behandlung unterstützt die Selbstwahrnehmung und kann auch emotionalen Prozessen Raum und zugleich Halt bieten.

Die Craniosacrale Methode kommt bei Menschen jeden Alters zur Anwendung – vom neugeborenen Säugling bis zum betagten Menschen ...

 

  • Zur Schmerzbewältigung bei Migräne, Gelenk-, Muskel-, Kopf- und Rückenschmerzen

  • Zur Stabilisierung nach körperlichen Verletzungen oder emotionalen Traumata

  • Zur Erholung und tiefen Regeneration bei Stress und Erschöpfung

  • Zur Unterstützung in belastenden Lebenssituationen

  • Zur Behandlung von psychosomatischen Beschwerden

  • Zur Begleitung von Säuglingen und ihren Eltern bei Saug- und Trinkschwierigkeiten nach der Geburt sowie bei Dreimonatskoliken 

  • Zur Unterstützung der Mutter-Kind-Verbindung

  • Zur Harmonisierung bei Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche

Ihre Wurzeln hat die Craniosacrale Methode in der Osteopathie, die 1874 von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still(1828-1917) begründet wurde. 
Still erkannte die zentrale Bedeutung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) für den Organismus. 
Diese Flüssigkeit, die in den Gehirnkammern (Ventrikel) erzeugt wird, schützt und versorgt Gehirn, Rückenmark und Nerven.
Darüber hinaus ist sie ein wichtiger Informationsträger.

Stills Schüler William Garner Sutherland (1873-1954) – ebenfalls Arzt und Osteopath – entdeckte um 1900 rhythmische Bewegungen des knöchernen Schädels (Cranium), die er auch im Gehirn, den Hirnhäuten, dem Liquor, der Wirbelsäule und im Kreuzbein (Sacrum) wahrnehmen konnte. Er maß diesen Bewegungen, die – neben der Lungenatmung und dem Herzkreislaufsystem – einen weiteren Körperrhythmus zeigten, eine zentrale Bedeutung zu und nannte sie „Primäre Respiration“. Im Verlauf jahrzehntelanger Forschung beschrieb Sutherland dann eine Kraft (potency), die diese unwillkürlichen rhythmischen Bewegungen der Primären Respiration erzeugt und aufrechterhält. Hinter dieser Potency wirke ein „Lebensatem“ (Breath of Life), so Sutherland. 

Der amerikanische Forscher und Osteopath John E. Upledger (1932-2012) verwandte Ende der 1970er Jahre erstmals den Begriff „Craniosacrale Therapie“ und machte die Methode bekannter. Er verfeinerte die Behandlungstechniken der craniosacralen Osteopathie und entwickelte neue. Zudem bezog er eine prozess-begleitende emotionale Arbeit als naturgemäße Fortführung in die craniosacrale Methode ein.   

Eine Methode - unterschiedliche Zugänge

Heute gibt es unterschiedliche Zugänge zu craniosacraler Arbeit: Für einige ist sie eine physiotherapeutische Methode, andere verstehen sie als Teilgebiet der Osteopathie oder als eine eigenständige Therapieform und bezeichnen sie beispielsweise als Craniosacrale Biodynamik, Craniosacrale Heilkunst, Craniosacrale Therapie oder Craniosacrale Methode. 

Dabei haben die unterschiedlichen Rhythmen und Bewegungen des craniosacralen Systems je nach Methode, aber auch je nach Tempo und Qualität verschiedene Namen. All diese Rhythmen und „Gezeiten“ sind am gesamten Körper spürbar, sie erreichen gleichsam jede Zelle. Das freie Fließen der cerebrospinalen Flüssigkeit (Liquor) ermöglicht es den Knochen, dem Nervensystem, den Organen und allen Geweben im Organismus optimal miteinander zu kommunizieren. Verschiedene Qualitäten der Rhythmen geben Auskunft über den Zustand des Organismus auf all seinen Ebenen. Spannungen, Funktionsstörungen oder strukturelle Veränderungen im Nervensystem, an Faszien, im Gewebe, an Organen, Muskeln und Knochen lassen sich auf diese Weise ertasten und behandeln. Dies ist die Grundlage für die Anwendung und Wirkungsweise der Craniosacralen Methode.

Jin Shin Jyutsu

JIN           heißt WISSENDER, mitfühlender Mensch

SHIN        heißt Schöpfer

JYUTSU   heißt Kunst

 

(Die Kunst des Schöpfers für MICH persönlich)

Herkunft

Jin Shin Jyutsu Physio-Philosophie ist eine mehrere tausend Jahre alte Kunst zur Harmonisierung der Lebensenergie im Körper.  

Alten Aufzeichnungen zufolge, die in den Archiven des kaiserlichen Palastes in Japan aufbewahrt werden, war Jin Shin Jyutsu bereits vor der Geburt des Gautama Buddha in Indien und der von Moses, die in der Bibel aufgezeichnet ist, weit verbreitet (s. Kojiki, Aufzeichnung der Alten Dinge, Japan, A.D. 712). Jin Shin Jyutsu ist ein angeborener Teil menschlicher Weisheit.

Entstanden aus innerer Weisheit und von Generation zu Generation mündlich überliefert, war diese Kunst weitgehend in Vergessenheit geraten, als sie zu Anfang des 20. Jahrhunderts von Meister Jiro Murai in Japan neu belebt wurde.

Das Energiesystem

Stärkung und Harmonisierung unseres Energiesystems

Jin Shin Jyutsu bringt Ausgeglichenheit in das Energiesystem unseres Körpers, fördert dadurch Gesundheit und Wohlbefinden und stärkt die jedem von uns zu eigene, tiefgründige Selbstheilungskraft. Es ist eine wertvolle und bedeutsame Ergänzung zu herkömmlichen Heilmethoden, da es eine tiefe Entspannung bewirkt und die Auswirkungen von Stress vermindert.

Jin Shin Jyutsu arbeitet mit sechsundzwanzig "Sicherheits"-Energieschlössern auf jeder Körperseite innerhalb der Energiebahnen, die Leben in unseren Körper bringen. Werden eine oder mehrere dieser Bahnen blockiert, kann die sich daraus ergebende Stagnation den Energiefluss in der betreffenden Zone unterbrechen und letztlich das gesamte Energieströmungsmuster durcheinanderbringen. Bestimmte Kombinationen der Energieschlösser zu halten, kann uns seelisch, körperlich und geistig wieder ausbalancieren.

Selbststudium und Selbsthilfe

Das Erlernen von Jin Shin Jyutsu führt uns zu Selbst-Studium und Selbst-Hilfe. Durch den Prozess des "mich selbst jetzt erkennen" werden wir uns der Weisheit unseres Körpers bewusst und lernen, seine Botschaften zu verstehen und sie zu nutzen, um Balance wiederherzustellen. Jin Shin Jyutsu kann sowohl als Selbsthilfe angewendet werden, als auch durch einen ausgebildeten Praktiker. Eine Sitzung mit Jin Shin Jyutsu dauert im allgemeinen ungefähr eine Stunde. Jin Shin Jyutsu beinhaltet keine Massage, Manipulation von Muskeln oder Verwendung von Medikamenten oder Substanzen. Es ist eine sanfte Kunst, die ausgeübt wird, indem man die Fingerspitzen (über der Kleidung) auf bestimmte, "Sicherheits"-Energieschlösser legt, um so den Fluss der Energie zu harmonisieren und wiederherzustellen. Dies unterstützt den Abbau von Stress und Spannungen, die sich in unserem gewöhnlichen täglichen Leben ansammeln.

Sowohl für diejenigen von uns, die unter Stress oder Gesundheitsstörungen leiden, als auch für die, die ganz einfach aktiv zur Aufrechterhaltung von Gesundheit, Harmonie und Wohlbefinden beitragen möchten, ist die Kunst des Jin Shin Jyutsu eine einfache und kraftvolle Methode, die jedem zur Verfügung steht!

Praktische Anwendungen

Die nachfolgenden Übungen sollen Ihnen verdeutlichen, wie einfach, schnell und dennoch wirkungsvoll Jin Shin Jyutsu im Alltag ist. Jin Shin Jyutsu erfordert keine komplizierten Körperhaltungen und ist somit auch für Menschen im hohen Lebensalter geeignet, das persönliche Befinden zu verbessern. Die heutige Leistungsgesellschaft stellt zahlreiche Anforderungen an uns. Anforderungen, denen wir uns nicht immer gewachsen fühlen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Angst schränkt unsere Fähigkeit zu handeln ein. Die Sorge, zu versagen, belastet uns negativ und kann im schlimmsten Fall zu Krankheiten führen. Jin Shin Jyutsu bietet einfache Möglichkeiten, eine natürliche Ausgeglichenheit wiederherzustellen, die es uns erlaubt, unsere innere Einstellung zu harmonisieren und Ängste zu überwinden. Es kann neue Kraft geschöpft werden, Kraft die uns hilft, schwierige Situationen besser einzuschätzen und unsere Lebensaufgaben zu meistern.

Nachfolgend stellen wir Ihnen den Hauptzentralstrom - Selbsthilfe vor, der auch "Hauptzentrale Vertikale Universelle Harmonisierungsenergie" genannt wird. Er ist die Quelle all unserer Lebensenergie und zur täglichen Anwendung bestens geeignet. Dieser Energiestrom fließt an der Körpermitte vorne am Körper hinunter und hinten wieder hinauf.

Setzen, stellen oder legen Sie sich so hin, wie es für Sie am angenehmsten ist. Halten Sie jede "Verbindung" bzw. jeden Schritt einige Minuten oder so lange, bis Sie ein rhythmisches Pulsieren fühlen. Die Sequenzen werden bei voller Bekleidung und ohne Druck angewandt.

 "DIE KUNSTLOSE KUNST MICH SELBST KENNEN (MIR HELFEN) ZU LERNEN"